Miniatur - Kunst
   
Miniatur-Kunst von Güst Untersee
         
mann zündholz miniatur kunst

Triumph auf dem Zündholz

Ein Männlein in ein Pferdehaar zu schnitzen, dies gelang Güst Untersee. Geduld und eine ruhige Hand waren nötig, damit feine Details, wie etwa die Finger, beim Schnitzen nicht amputiert wurden. Als Werkzeug diente ein spezielles Chirurgen-Skalpell. Ein Haar lässt sich bis zu 12-fach gefächert aufspalten, so können sogar Astverzweigungen an Bäumchen geschaffen werden.

Wer es nicht selbst versucht hat, der meint, dass er dabei wohl nervös oder verrückt würde. Jedoch in die Arbeit vertieft, ist man der Zeit auf wunderliche Art entrückt und wird immer ruhiger, denn Geduld ist zeitlos.

Zuerst wird die Aussenkontur in das Haar geschnitzt. Nachher wird das Haar aufgespalten, so entstehen Arme und Beine. Die Arme werden nach oben gebogen. (Ein gespaltenes Haar lässt sich gut biegen!) Anschliessend erfolgt die
Fein-Bearbeitung der Finger.
Bei angehaltenem Atem, zwischen zwei Herzschlägen, ist die Hand am ruhigsten für schwierigste Arbeitsoperationen. Wer sich über Jahre in Geduld und Disziplin übt, der gelangt in den Zustand des Zeitlosen und wird als Belohnung von Hektik, Stress und Weltgetriebe weitgehend befreit, denn er lebt in einer anderen Dimension mit anderen Werten.

Mikro-Kunstwerke sind in Lupenkästchen eingebaut, staubgeschützt.
Bei 10-facher Vergrösserung lassen sich Details vorzüglich betrachten.

 

Anfragen bitte an:
guest.untersee@sunrise.ch

         
Mikro-Kunst Arbeit von Güst Untersee.    
       
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